Kinder und Jugendliche wachsen heute selbstverständlich mit digitalen Medien auf. Vielen Eltern beschäftigen dann Fragen wie: Welche Apps darf mein Kind nutzen? Wie viel Bildschirmzeit ist okay? Was tue ich, wenn etwas schiefläuft?
Die Medienelternabende von #SouveränDigital sowie das Online-Austauschformat Nachgefragt! greifen genau diese Fragen auf. Die Angebote unterstützen Eltern und Erziehungsberechtigte in Fragen der Medienerziehung, Mediennutzung sowie Medienkompetenz und stärken so die Wirkung der schulischen Medienbildungsprojekte.
Sie haben eine Frage, die gerade drängt? Sie möchten wissen, wie andere Eltern mit bestimmten Situationen in der Medienerziehung umgehen? Sie wollen medial einfach auf dem Laufenden bleiben oder sich zu weiteren Themen inspirieren lassen? Der monatliche Online-Austausch Nachgefragt! bietet dafür den richtigen Rahmen: Bei diesem ergebnisoffenen Angebot, das von medienpädagogischen Fachkräften moderiert wird, haben Eltern die Möglichkeit, sich zu Medienthemen auszutauschen, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und Gespräche zu führen. Zusätzlich gibt es Gesprächseinladungen zu bestimmten Themen mit spannenden Gästen. In den sogenannten Breakout-Rooms haben Sie zudem die Möglichkeit, sich individuell auszutauschen.
Gespräch über problematischen Medienkonsum sowie offener Austausch
Ihr Kind beschäftigt sich leidenschaftlich mit Medien, aber Ihrer Meinung nach vielleicht etwas zu viel? Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind wichtige Dinge wegen der Mediennutzung vernachlässigt oder dass der Konsum immer weiter zunimmt? Solche Fragen beschäftigen viele Eltern. Genau dafür gibt es Nachgefragt!: Ein Online-Austauschformat, bei dem Sie sich mit anderen Eltern und mit medienpädagogischem Fachpersonal austauschen können.
Als Gast begrüßen wir Matthias Rost von der Jugenddrogenberatungsstelle K(L)ICK, die sich neben klassischen Suchtthemen auch gezielt mit exzessiver Mediennutzung befasst, etwa wenn Computerspiele, soziale Medien oder Streaming den Alltag zunehmend bestimmen. Er ist Experte für dieses Thema und beantwortet Ihnen alle Fragen aus seinem praxisnahen Arbeitsalltag.
Gespräch über Potenziale und Risiken von Games sowie offener Austausch
Digitale Spiele werden immer allgegenwärtiger, gleichzeitig wird es immer herausfordernder, den Überblick zu behalten, mit welchen Spielinhalten sich das eigene Kind am PC, an der Konsole oder auf dem Smartphone auseinandersetzt. Worin liegt die Faszination am Spielen und wo kann es Probleme geben? Bei diesem Termin von Nachgefragt! tauschen wir uns gemeinsam mit Ihnen über digitale Spiele von Kindern und Jugendlichen aus: Wir bringen unsere Perspektive aus der Medienpädagogik ein, Sie Ihre Erfahrungswerte und Fragen als Eltern. Gemeinsam entsteht so ein offener Raum für den Austausch.
Gespräch über erste eigene Smartphones und andere digitale Geräte sowie offener Austausch
Die Weihnachtszeit naht und damit auch die Zeit der Geschenke. Werden dieses Jahr neue Spiele, Konsolen oder gar das erste eigene Handy verschenkt? Der Einzug neuer digitaler Geräte in den Alltag von Kindern kann ein entscheidender Moment sein: Worauf sollte dabei geachtet werden, welche Probleme lassen sich von vornherein vermeiden, und wie können die neuen Geräte begleitend in die Medienerziehung eingebunden werden? Bei diesem Termin von Nachgefragt! schaffen wir einen Raum für genau diese Fragen. Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen oder auch ganz konkreten Problemen. Wir ordnen das Ganze medienpädagogisch ein und suchen gemeinsam nach Antworten, die im Alltag wirklich helfen.
Gespräch über rechtliche und gesellschaftliche Grenzen in der digitalen Lebenswelt sowie offener Austausch
Spätestens wenn Kinder das Internet selbstständig nutzen, tauchen bei vielen Eltern rechtliche Fragen auf, für die es im Alltag oft weder Zeit noch eine klare Anlaufstelle gibt: Was ist im Netz eigentlich erlaubt? Welche Inhalte oder welches Verhalten sind rechtlich heikel? Was gilt es für das eigene Kind zu beachten? Und was lässt sich tun, wenn tatsächlich einmal etwas vorgefallen ist?
Bei diesem Termin von Nachgefragt! holen wir uns Rat bei Jana Krzewsky, Rechtsanwältin für Medien- und Kulturrecht. Darüber hinaus bleibt Raum, sich auch untereinander über eigene Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen.
Ihre Fragen oder Themen können Sie uns gerne schon vorab bei der Anmeldung mitteilen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Gespräch über Gefahren und Potenziale digitaler Kommunikation sowie offener Austausch
In der Pubertät wird die Welt komplexer und verwirrender zugleich. Teenager wollen sich ausprobieren, orientieren sich stärker an dem, was gerade als „cool“ gilt, und testen Grenzen aus, nicht nur analog, sondern auch digital. Wie gelingt in dieser sensiblen Phase ein guter digitaler Umgang, sowohl aus Sicht der Kinder als auch der Eltern? Was interessiert Jugendliche gerade an bestimmten Plattformen und Inhalten, und wie bleibe ich als Elternteil dabei in guter Verbindung, auch wenn sich mein Kind zunehmend eigene Räume sucht? Wo liegen in der Mediennutzung Gefahren, wo Chancen? Wie unterschiedlich diese Erfahrungen ausfallen können, zeigt sich oft erst im Austausch mit anderen.
Bei diesem Termin von Nachgefragt! gehen wir dazu in den Austausch mit der Sexual- und Medienpädagogin Sabine Diener-Kropp.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung für die einzelnen Termine ist erforderlich. Die Anmeldung läuft dabei direkt über die Webinarplattform Edudip. Zudem haben Sie zur besseren Vorbereitung der Termine vorab die Möglichkeit, konkrete Fragen oder Probleme einzureichen. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen entsprechenden Teilnahmelink. Die Teilnahme ist per Browser möglich, ohne vorherige Software-Installation. Auf eine Aufzeichnung wird bewusst verzichtet.
Wir bieten fünf thematische Elternabende an, die sich an aktuellen Fragen des Familienalltags orientieren, von den ersten Schritten mit digitalen Medien bis hin zu den komplexen Herausforderungen der Pubertät:
Der Schuleintritt verändert den Medienalltag von Kindern grundlegend. Dieser Elternabend zeigt, wie eine altersgerechte Medienauswahl gelingt, wie digitale Hilfsmittel sinnvoll beim Lernen und bei Hausaufgaben eingesetzt werden können und wie sich verlässliche Medienregeln ohne Streit im Familienalltag etablieren lassen und Raum für kreative und aktive Medienerfahrungen ermöglichen.
Welche Inhalte sind für mein Kind geeignet? Und welche noch nicht? Und wie lässt sich das Gleichgewicht zwischen digitalen und analogen Aktivitäten im Familienalltag halten? Dieser Elternabend nimmt genau diese Fragen in den Blick, gibt Orientierung bei der Auswahl kindgerechter Inhalte und altersgeeigneter Plattformen und greift auch das Thema mentales Wohlbefinden im Kontext von Medien auf.
Ab welchem Alter ist die selbstständige Nutzung bestimmter Dienste sinnvoll? Wie reagiert man auf Kettennachrichten, Kostenfallen oder unangemessene Inhalte? Und was ist eigentlich Cybermobbing und was kann man dagegen tun? Dieser Elternabend richtet sich an Eltern von Kindern der Klassenstufen 5 und 6 und vermittelt praxisnah, wie eine entspannte und gleichzeitig informierte Begleitung im Netz gelingt.
Jugendliche nutzen Spiele und soziale Medien intensiv und das hat viele Gründe. Dieser Elternabend gibt Einblicke in die digitale Lebenswelt in der Pubertät, erklärt, welche Risiken, wie Cybergrooming, Hate Speech oder Desinformation, existieren und zeigt, wie Eltern reagieren können, wenn etwas schiefläuft. Es werden auch rechtliche Fragen rund um die Themen Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht und strafrechtlich relevantes Verhalten im Netz behandelt. Für Eltern mit Kindern ab Klassenstufe 7.
KI-Anwendungen sind in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen längst angekommen, egal ob in der Schule, in der Freizeit, beim Lernen. Dieser Elternabend gibt einen praxisnahen Überblick über generative KI-Tools, ihre Chancen und Risiken im schulischen wie außerschulischen Kontext und gibt Orientierung für einen souveränen Umgang damit im Familienalltag.
Die Elternabende sind kostenfrei und werden in Präsenz oder bei Bedarf auch online durchgeführt. Sie sind für einzelne Klassen oder ganze Schulen offen. Ggf. können nach Abstimmung auch mehrere Schulen gemeinsam einen Elternabend anbieten. Für die Durchführung werden mindestens 20 Teilnehmende benötigt. Die Elternabende sind so konzipiert, dass individuelle Fragen ihren Platz haben und der Austausch unter Eltern nicht zu kurz kommt. Wo möglich, knüpfen die Abende direkt an ein schulisches Medienprojekt an und greifen dessen Inhalte aus der Elternperspektive auf.
Interesse? Bitte übermitteln Sie Ihre Anfrage über das Kontaktformular und wir melden uns bei Ihnen!